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Gemeinschaft funktioniert, wenn jeder einen Beitrag leistet. Mit positiven Beispielen machte die stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende Angelika Weigand beim Neujahrsempfang der Katholischen Kirchengemeinde Sankt Michael in Euerbach Mut für die Zukunft.Viele Menschen leisten, auch im Verborgenen, einen Dienst, sagte sie vor 60 Besuchern im katholischen Pfarrheim. Bei Kirche komme es darauf an, dass man mit Freude beieinander sei, dass die Gemeinschaft lebe. Das könne man, auch wenn es keine Hauptamtlichen mehr gebe, meinte sie mit Blick auf die beabsichtigte „Pastoral der Zukunft“, bei der noch größere Pfarreieneinheiten geschaffen werden sollen.

Ihr Dank galt den vielen freiwilligen Helfern, alten wie jungen. Bereits im vorangegangenen Gottesdienst hatte sie Rosalie und Elmar Weiß gedankt, die über 60 neue kunstvolle Holzsterne für den Christbaum in der Kirche gefertigt hatten. Ein Präsent erhielten auch Regina und Herbert Weigand, die seit 40 Jahren die große Krippenszene aufbauen.

An das Schenken kleiner Glücksbringer am Jahresanfang erinnerte Gemeindereferentin Julia Butz. Sie wünschte den Versammelten, bei der Suche nach dem wahren Glück den richtigen Blick zu behalten.

Einen Überblick über die finanzielle Situation sowie die Gebäude der Pfarrgemeinde gab Kirchenpfleger Reinhold Karl. Dabei dankte er allen Gemeindemitgliedern für ihre Mithilfe sowie für ihre Spendenbereitschaft nicht nur für die eigene Kirche in Form des Kirchgelds, sondern auch für die überörtlichen Sammlungen. Er lobte die Sternsinger, die 2017 mit 2863 Euro eine neue Rekordsumme aus Euerbach für notleidende Kinder gesammelt hatten.

Neue Aufgabe sei nun die Erweiterung des Kindergartens, angesichts eines Bedarfs von zwei neuen Betreuungsgruppen. Vorübergehend wurde im Untergeschoss des Kindergartengebäudes am Taubenberg eine vierte Gruppe eingerichtet. Am jetzigen Standort sei die Schaffung von zwei neuen Gruppen allerdings kaum möglich, deshalb suche die Gemeinde im Gespräch mit der Kirchenverwaltung einen zweiten Standort, erläuterte Karl.

Für die Sanierung der alten Balthasar-Neumann-Kirche stehe der Baufallbericht der Diözese noch aus. Erst dann könne ein Architekt mit einer Kostenschätzung beauftragt werden.

Musikalisch bereichert wurde der Empfang durch ein Bläserquintett.

S. Eidel

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